Mittwoch, 30. Juni 2010


Atmosphärische Aufladung des Schnittes

Dienstag, 29. Juni 2010


Stoffflussdiagramm

Montag, 28. Juni 2010


Positionsplan

Grundriss 1:100 bei -3m

Donnerstag, 10. Juni 2010

Bass



Hier ein Versuch die Vibrationen durch den Bass visuell darzustellen. Wir haben jeweils eine Schale mit Styro-Kugeln, Sand und Wasser auf den Verstärker (mit Musik) gestellt, und die Bewegungen den Materials beobachtet.
Es war deutlich zu erkennen, dass der Schall sich kreisförmig ausbreitet, bei dem Versuch mit Wasser, konnte man sogar die Überlagerungen der verschiedenen Wellen sehen. Am besten is die Vibration durch tiefe Frequenzen spürbar.

Transformator


der eimer fängt den luftschall des darunter liegenden verstärkers ein, und leitet ihn in die röhre. ergebnis: sehr klarer sound, und wirklich nur an öffnungen der röhre hörbar, der bass ist durch vibrationen spürbar und kann in körperschall umgewandelt werden.


beim aufbau unserer Klangröhre




Text !!

Mehr Sein als Schein

Aus Analysen des Ortes Gropiusstadt, sowie Gesprächen und Workshops mit Kindern, im Zuge des Open Source Gedanken, wurde ersichtlich dass Schüler und Bewohner den starken Wunsch nach einem Rückzugsort haben, der sich von der vorherrschende Gebäudetypologie abgrenzt und eine Abwechslung und Attraktivität darstellt.
Außerdem fiel auf, dass Gropiusstadt eine Vielzahl an regelmäßigen kulturellen Angeboten, Institutionen und Aktionsmöglichkeiten bietet. Diese jedoch gar nicht nach außen kommuniziert werden, unabhängig voneinander sind und kaum bekannt.
Ziel ist es diese Personengruppen zusammenzubringen, das Angebot somit zu verbessern und gemeinsam in Erscheinung zu treten - ein Leuchtfeuer für Gropiusstadt zu werden.

Aus diesen Anliegen entwickelte sich eine geschwungene Gebäudeform, die aus dem Erdboden herausbricht, die einerseits geheime Orte ermöglicht, anderseits punktuell das Geschehen im Inneren erahnen lässt.
Diese Idee wird durch sogenannte „Klangäste“ die sich über unsere Struktur spannen und mit dem Inneren verbunden sind, verstärkt.
Sie tragen das musikalische Programm nach außen, es entstehen Klangwolken an Öffnungen der Rohre, welche nur innerhalb unseres landschaftlichen Projektes hörbar sind. Zudem definieren sie gleichzeitig oberhalb einen Platz, der zum Verweilen einlädt und die Neugier weckt, die unterirdische Welt zu erkunden.

Diese Welt besteht aus einzelnen „Bubbles“, die 3 Proberäume für Bands mit Aufnahmestudio, eine Bühne mit Zuschauerraum für Tanz, Theateraufführungen, Proben und Konzerte verschafft, und außerdem eine Lounge, einen neuen Versammlungsort zum Kommunizieren und Entspannen bildet. Insgesamt bietet unsere Intervention circa Platz für 300 Menschen.
All diese Bereiche haben unterschiedliche Qualitäten, welche durch die Oberlichter, an denen die Struktur ausbricht, beeinflusst wird.
Das Raumgefühl verändert sich mit dem natürlichen Lichteinfall von oben. Der Eingang ist beispielsweise sehr hell, je weiter man sich allerdings in die Gebäudeform hinein wagt, nimmt der Lichteinfall ab, bis hin zu den sehr privaten und intimen Umkleiden oder Proberäumen, welche völlig im Erdboden verschwinden. Durch Kunstlicht werden zudem Programme innerhalb der Struktur differenziert und bespielt sowie nach außen getragen. Beispielsweise könnte bei einer Konzertsituation ein Lichtwechsel stattfinden, um die Menschen im Inneren zum Tanzen zu animieren und als Nebeneffekt durch die gläserne Kuppel nach außen durchscheinen, um Aktivität zu zeigen und weitere Gäste „einzuladen“.
Die anspruchsvolle organische Form wurde durch ein regelmäßiges Bogenraster in einfache geometrische Grundformen zerlegt,
dessen Zwischenräume unterschiedlich genutzt werden können und eine Fülle von Funktionen übernehmen – angefangen bei festem Wandmobiliar bis hin zur Schaffung ganzer Räume (Bandraum), sowie Licht- und Akustikmodulator. Die Holzbögen sind nicht nur architektonisches Mittel zur Raumdefinition, sondern auch tragendes Element.
Die Materialität ist ein Wechselspiel zwischen Holz, Sichtbeton und Licht
(ETFE – Folie), diese sollen Bezug zur Umgebung nehmen und eine geborgene Atmosphäre mit einem Hauch Modernität schaffen.